Geschenke in Peru – das muss sein – ob bei einer privaten Einladung oder bei einem Geschäftsbesuch. Sie dürfen dabei auch nicht knausrig sein, wollen Sie einen guten Eindruck machen.
Werden Sie in ein Privathaus eingeladen, sollten Sie einen schönen Blumenstrauß mitbringen. Unter einem Dutzend macht es ein Gast von Welt nicht und in manchen Kreisen werden nur Rosen als angemessene Blumen überhaupt angesehen. Schenken Sie aber keine roten Rosen, das würde Ihren Gastgeber irritieren.
Gut kommen Sie auch an, wenn Sie ein kleines Geschenk aus Deutschland – etwas Typisches – mitbringen. Vielleicht einen schönen Bierkrug mit Zinndeckel, aber auch einen qualitativ hochwertigen Bildband möglichst mit spanischem Text? Ganz hoch im Kurs steht europäische Schokolade, weil sie nicht so süß ist wie die aus den USA. Toppen können Sie noch mit Schokolade aus der Schweiz – danach ist man förmlich verrückt.
Schenken Sie keine Messer und Taschentücher – das soll Unglück bringen.
Laden Sie Ihre peruanischen Freunde und Geschäftspartner zum Essen ein, dann wählen Sie das Lokal mit Bedacht. Sie werden nach der Qualität (und dem Preis) des Restaurants beurteilt.
Es ist üblich, seinem Geschäftspartner ein Geschenk zu machen. Es sollte hochwertig sein (guter Whisky, elektronische Geräte, Markenfüller etc.), auch Terminkalender eignen sich als Geschenk. Bei Wein sollten Sie einen hervorragenden deutschen Weißwein oder einen Rotwein aus Frankreich oder Spanien wählen. Auch Sekt kommt immer gut an.
Denken Sie immer daran, dass Sie nach Ihrem Geschenk beurteilt werden.
Birgit Rupprecht-Stroell: "Stil und Etikette - Handbuch Peru"
ISBN 978-3-937887-97-5
8,00 Euro, 24 Seiten, DIN A4
Verlag
interna, Auguststr. 1, 53229 Bonn